Freitag, 20. September 2024
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Jedes Jahr verletzen sich über 285’000 Personen infolge eines Sturzes. Bei jedem fünften Sturz ist ein unvorteilhafter Boden der Grund, ganz besonders bei winterlichen Bedingungen wie Schnee und Eis. Aber auch schadhafte, verschmutzte und nasse Böden stellen ein Risiko dar.

Verschneite Trottoirs, vereiste Hauszugänge und ein nasser Boden im Entrée: Die Bodenunterlage spielt bei jedem fünften Sturz eines Erwachsenen im erwerbstätigen Alter eine entscheidende Rolle. Hauptgrund dieser Stürze sind in 42 Prozent der Fälle winterliche Verhältnisse wie Schnee und Eis. Ein Risiko stellen auch schadhafte, verschmutzte und nasse Böden dar.

Stürze passieren, wenn mehrere ungünstige Faktoren aufeinandertreffen. In ihrer Sicherheitsanalyse Böden hat die BFU die Hauptrisikofaktoren für Stürze identifiziert, bei denen der Boden die Ursache war. Dazu gehören Wetter und Klima ebenso wie der Zustand der Bauten, die Beleuchtung und die Schuhe.

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Schnee räumen, robuste Schuhe tragen

Um Stürze zu verhindern, braucht es also Massnahmen auf mehreren Ebenen. Im Winter heisst das: verschneite und vereiste Hauszugänge, Vorplätze, Treppen etc. müssen von Schnee und Eis befreit, präventiv gesalzen und ausreichend beleuchtet werden.

Ausserdem empfiehlt die BFU – gerade im Winter –, robuste Schuhe mit einem guten Profil zu tragen. Bei eisigen Verhältnissen können Spikes für die Schuhe mehr Halt bieten. Wichtig ist es, die Spikes zu entfernen, sobald der Untergrund wieder rutschsicher ist (zum Beispiel auf Beton oder Asphalt). Weiter empfiehlt die BFU, vor dem Betreten von Gebäuden nasse Schuhe abzustreifen und beim Treppensteigen immer den Handlauf zu benützen. Das eigene Sturzrisiko lässt sich zudem durch gezieltes Training von Kraft und Gleichgewicht senken.

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Die wichtigsten Tipps gegen einen Sturz im Winter

  • Böden von Schnee und Eis befreien.
  • Robuste Schuhe mit rutschfester Sohle tragen.
  • Bei eisigen Verhältnissen: zusätzlich Spikes an Schuhen anbringen.
  • Beim Treppensteigen Handlauf benützen.
  • Persönliches Sturzrisiko durch Training senken.

Lesen Sie auch: Winterdienst und Stürze: Wer ist haftbar?

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